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«Global Philanthropy Environment Index» – Schweiz auf Rang 4

Philanthropisches Engagement ist stark abhängig von den politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Dies zeigt der «Global Philanthropy Environment Index», der am 30. April 2018 von der Lilly Family School of Philanthropy an der Indiana University veröffentlicht wurde.

Der Index erfasst auf einer Skala von 1 bis 5, wie einfach es ist, sich in einem Land philanthropisch zu engagieren. Dabei fliessen Faktoren wie die Regulierung philanthropischer Organisationen, Gesetze betreffend nationalem und internationalem Spenden, sowie das politische und soziokulturelle Umfeld in den Index ein.

Als Länderexperte war auch das CEPS an der Erstellung des Index beteiligt. Dabei kommt die Schweiz bei 79 bewerteten Ländern hinter den Niederlanden, Finnland und der USA auf Platz 4 zu liegen. «Während die Schweiz bei vier von fünf Faktoren sehr gut abschneidet, zeigt sich im Vergleich mit den anderen führenden Ländern insbesondere, dass die hiesige Politik wenig Interesse an philanthropischen Aktivitäten beweist und es zu wenig Austausch zwischen staatlichen Behörden und philanthropischen Organisationen gibt», erklärt CEPS-Direktor Prof. Dr. Georg von Schnurbein das Resultat.

Ganz allgemein kommt der Bericht zum Schluss, dass politische Unsicherheiten derzeit die grösste Herausforderung für die Philanthropie auf globaler Ebene darstellt.

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